Neue Funktionen, neue Projekte: Unsere Highlights aus 2017 - Doc Cirrus

 

 

Doc Cirrus inSider

Fachblog rund um E-Health, Gesundheits-IT, Arzt- und Praxissoftware

 

 

 

Unsere Praxissoftware-Highlights 2017 für Sie: Funktionen, Projekte, Service & vieles mehr

Mit Dank und Freude blicken wir auf ein gutes, ein wichtiges Jahr für Doc Cirrus zurück. Ein Jahr, in dem unsere Praxissoftware der 3. Generation in der Breite, fachrichtungs- und einrichtungsübergreifend im Markt angekommen ist, in dem wir eine rasant wachsende Zunahme an qualifizierten Anfragen verzeichnen durften und dürfen – und ein Jahr, an dessen Ende wir nun im engen Dialog mit Kunden und Partnern eine mittlere vierstellige Zahl an ärztlichen und therapeutischen Nutzern mit unserer ebenso rasant wachsenden Lösungsvielfalt ausstatten dürfen. Kurzum: hunderte von Datensafes sind landauf landab im kaum hörbar surrenden Produktiveinsatz und zeigen, dass die Zukunft endlich angekommen ist in der wortwörtlichen „Praxis“. Und mit noch mehr Vorfreude blicken wir auf dieser Grundlage in Richtung 2018 – zunächst aber nochmals zu den 2017er-Highlights:

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Highlights, Teil 1: Die inSuite-Neuheiten für die digitalen Arztpraxen & MVZ

Zusatzdienst inPacs: top-integriertes PACS mit WebViewer und Co.

Viele unserer Kunden haben Anfang dieses Jahres den Wunsch geäußert, Praxissoftware und Bildarchivsystem so integriert und automatisch harmonierend wie möglich zu nutzen. Diesem Wunsch haben wir entsprochen und ein PACS entwickelt, das die Stärken beider Systeme gegenseitig stützt. inPacs ist so ein vollwertiges DICOM-konformes PACS mit Unterstützung aller Modalitäten (Sono, Röntgen, MRT usw.) mit DICOM WebViewer, mit dem direkt aus der inSuite Web-Oberfläche heraus DICOM-Bilder und Loops betrachtet werden können. Auch eine nachträgliche Befundzuordnung in DICOM-Studien ist möglich. Der Worklist-Service ist ebenfalls Teil von inPacs. Aufträge erstellt man in der inSuite direkt aus dem Befund, geht dann an die Modalität, erstellt die Bilder, sendet sie ins PACS. Sie werden automatisch zugeordnet und sind dann über den Befund-Akteneintrag ohne Umwege aufrufbar. Wir erzeugen aus den sog. Key Images zusätzlich PNG-Bilder, die in Arztbriefe eingebettet oder dem Patienten über das Gesundheitsportal online zur Verfügung gestellt werden können. Ein dritter Weg zur Betrachtung und Befundung der Bilder ist, dass aus dem Befund-Akteneintrag heraus ein zertifizierter nativer DICOM-Viewer geöffnet werden kann (z.B. OsiriX). Auf den Endgeräten ist kein Office mehr erforderlich. Ein beliebiges Endgerät mit aktuellem Webbrowser reicht aus, um den gesamten Funktionsumfang nutzen zu können (PC, Mac, Tablet usw.). Bei uns erfolgt die Datenspeicherung der DICOM-Bilder natürlich direkt auf dem Datensafe, d.h. hier ist alles gespeichert (Akte, Dokumente, Abrechnungen usw.). Es braucht somit keine weiteren Archivsysteme oder ähnliches, wenn man die inSuite nutzt. Da alles zentral gespeichert ist, wird auch alles zentral gesichert (Backup). Die Vorteile: Kosten und Aufwand sparen sowie Sicherheit in Sachen Daten und Prozess gewinnen.

Zusatzdienst inTouch: top-integrierte Telemedizin

Im Bereich Telemedizin hat sich im Gesundheitswesen eine Menge getan. Entsprechend haben wir zahlreiche neue Funktionen in unser Telemedizin-Modul gesteckt. Sie können jetzt nicht mehr nur Videokonferenzen und Telekonsile mit Chat- und Dateitransferfunktionen nutzen. Ab sofort sind auch komplexe Konstellationen wie Tumorkonferenzen direkt im System möglich. Dazu gehört deren Planung, die Einladung aller Teilnehmer und die Durchführung – inkl. Screensharing bspw. für die gemeinsame Besprechnung von Bildbefunden. Alles wie gewohnt gepaart mit den bisherigen Vorteilen einer mit der Akte und anderen Kernfunktionen gekoppelten Telemedizin-Lösung.

Neuer, klickoptimierter Verordnungsprozess

Natürlich haben wir auch sehr viel Arbeit in die Optimierung bestehender Funktionalitäten gesteckt. Ein Beispiel hierfür ist der neue, schnellere Verordnungsprozess. Innerhalb einer Patientenakte gibt es nun das Kommando "Verordnen". Es erlaubt die Schnellauswahl aus bereits in der Vergangenheit verordneten Medikation des Patienten, dem Hauskatalog oder der Medikamenten-Datenbank (MMI). Automatisch wird dann angezeigt, wie viele Rezepte und von welchem Typ erzeugt werden. Alle Spalten sind editierbar, auch der gemäß KBV vorgeschlagene Rezepttyp kann geändert werden, wenn benötigt. Allgemeine Rezeptattribute sind über Checkboxen setzbar. Dazu kann im gleichen Atemzug der Medikationsplan mit erzeugt werden. Die Reihenfolge der Einträge auf Rezepten und Medikationsplan ist via drag&drop änderbar. "Drucken" speichert bzw. erzeugt alle Einträge und druckt alle Rezepte und den Medikationsplan mit einem einzigen Klick. Unser Credo auch hier: Weniger Klicks, mehr Übersicht und mehr Zeit für Patient und Medizin.

Basisfunktion noch komfortabler: Der Formulareditor

Auch das integrierte Formularwesen ist dieses Jahr funktional erweitert worden. Formulare unterstützen nun zahlreiche Elemente wie Beschriftungen, Markierungen auf Bildelementen, um z.B. schnell Schmerzregionen zu markieren oder um bestimmte Regionen auf Bildbefunden in Arztbriefen zu kennzeichnen. Die Einstellung Ein- und Ausgabefelder so anzulegen, um sie später auszuwerten, haben wir realisiert, damit Nutzer des Zusatzdienstes inSight in eine ganz neue Welt von Reporting- und Analysemöglichkeiten eintauchen können. Validierungen für Eingabefelder bei Checkboxen, Dropdowns und anderen Feldern verhindern, dass etwas vergessen wird und erzwingen die Eingabe wichtiger Daten direkt im Prozess. Dazu kommen editierbare Tabellen und ein Mehrsprachigkeitsmodus. Die Konfiguration von Textbausteinen für Leistungen, Diagnosen und Medikamente können jetzt mit einem Klick eingefügt werden, d.h. durch ‚Einmal angelegt, vielfach eingesetzt’ spart der Vorgang viel Zeit und Arbeit. Unser Formulareditor ermöglicht zusätzlich das Anlegen von Regeln, die automatisch Akteneinträge erstellen. So wird u. a. mit jedem Schein auch gleich ein Formular oder eine Abfolge von Pauschalen und Anamnesen erzeugt. Für eine echte Automatisierung Ihrer Praxisprozesse und Workflows.

Verschiedenes: Telefon-inSuite-Integration, Abrechnung und Co.

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Ein weiteres Feature erzeugt bei eingehenden Anrufen Systemnachrichten, die zeigen, welcher Patient oder Kontakt gerade anruft. Mit einem Klick öffnet sich die Akte und zwar noch bevor man den Anruf angenommen hat. Daneben haben wir standardmäßig viele neue Reportings im Bereich Kalender und Abrechnung ergänzt. Dazu kommen neue Ansichten und Gruppierungen beim Kalender, die die ganze Organisationsvielfalt großer und kleiner Praxen optimal abbilden können. Auch unser Regelwerk ist ein noch mächtigeres Werkzeug für eine Vielzahl individueller Bedürfnisse und Ansprüche von Ärzten aller Fachgruppen geworden, das stellvertretend zeigt, was eine zeitgemäße Software alles zu leisten imstande ist.

inDMP und inDoku

Mit den elektronischen Dokumentationsprogrammen haben wir jetzt alle eDMP zertifiziert und integriert. Unter dem Namen inDMP sind alle Lizenzen zusammengefasst, so dass jeder Arzt die eDMP zu Diabetes 1 und 2, Asthma, koronare Herzkrankheit, Brustkrebs und COPD einfach nach Bedarf nutzen kann. Dazu kommt die eDoku zum Hautkrebsscreening (HKS), die wir als inDoku ebenso komfortabel wie zertifiziert ab sofort anbieten.

inSuite Cardio: Telemedizin 4.0 ist in der Praxis angekommen

Erfolgreich angelaufen ist auch unser Partnerprojekt mit dem Medizingerätehersteller Biotronik. inSuite Cardio ist eine innovative Lösung, die dafür sorgt, dass Sensor- und Ereignisdaten von kommunizierenden Herzschrittmachern und Herzsensoren direkt in das Praxissystem des behandelnden Kardiologen eingespielt werden und dort automatisiert Versorgungsprozesse auslösen. Die direkte Einspielung in die Behandlungsakte des Patienten ermöglicht die Zusammenführung stets aktueller Sensordaten mit der kardialen Medikation und der Vorgeschichte des Patienten. inSuite Cardio verbessert so die Beurteilung von kardiologischen Ereignissen und ermöglicht eine schnellere Reaktion des Kardiologen, da er aktiv und in nahe Echtzeit auf erkannte Ereignisse seiner Patienten via Systemnachricht in der inSuite hingewiesen wird. inSuite Cardio ist nur das erste von bald folgenden IoT-Szenarien, die wir mit starken Partnern für die jeweiligen Facharztgruppen entwickeln werden. Damit halten derartige Vorhaben im Bereich E-Health, Apps und Co. endlich auch hinsichtlich Datenschutz, Übertragungssicherheit und gemäß den Anforderungen an das Medizinproduktegesetz Einzug im Praxisalltag von Arzt und Patient. Der hohe Automatisierungsgrad minimiert Fehler bei Diagnose und Behandlung ebenso wie den administrativen Aufwand. Die höhere Akzeptanz bei Ärzten und Patienten wirkt sich positiv auf die Behandlungsqualität aus. Arztbesuche können auf ein Minimum reduziert werden, da die Beurteilungsmöglichkeit der Patientensituation aufgrund des kontinuierlichen Monitorings hoch ist.

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Highlights, Teil 2: Neue Dienstleistungen, Projekte & der Ausblick für 2018

inBackup Plus: Völlig automatische Backups

Trotz webbasierter Technologie schätzen unsere Kunden, dass ihre Daten vollständig gesichert auf dem eigenen Doc Cirrus Datensafe, ihrem Praxisserver, liegen. Dieser wird auch genutzt, um regelmäßige Backups der inSuite zu generieren. inBackup ist standardmäßig im Basisumfang enthalten. Viele Kunden wollen aber eine Lösung, die sie sogar von diesem Aufwand befreit. Aus diesem Grund bieten wir allen Kunden nun als Komfortlösung wartungsfreie, automatische, zuverlässige Backups an, die wir auf unseren sicheren, ISO- und TÜV-geprüften Servern vorhalten. Dabei bleiben alle Daten komplett verschlüsselt. Eine Wiederherstellung von Daten und System ist jederzeit möglich. Damit machen wir erneut einen Schritt hin zum Selbstverständnis, dem Arzt und der Praxis sämtlichen IT-Stress abzunehmen – daher bieten wir alle IT-Dienstleistungen auch technisch aus einer Hand an, damit der Kunde in den Genuss transparenter, fairer und verlässlicher Konditionen kommt.

Innovativ mit Partnern: Interaktive digitale Testplattform für Demenzerkrankungen

Auch in diesem Jahr stiegen die Anfragen aus Wirtschaft und Verwaltung, spannende Projekte mit unserer IT und dem Produkt zu unterstützen und mitzuentwickeln. Dazu gehört auch das Projekt Intera-KT. Hier geht es um die Digitalisierung der Demenz-Diagnostik. Neurologen und andere relevante Fachgruppen sollen via digitaler Methoden schneller und besser Testresultate der gängigen Tests in diesem Segment im Kontext ihrer ärztlichen Dokumentations-, Statistik- und Abrechnungssoftware erhalten. Das Ziel: Mehr Komfort für Patient und Arzt, mehr Zeit und mehr Sicherheit bei Dateneingabe und Prozessen. In Kooperation mit der Charité und anderen Firmen sind wir mit viel Leidenschaft an der Basis bei der patientennahen Erforschung digitaler ärztlicher Assistenzsysteme, die später auch für unsere Kunden über die inSuite normal nutzbar werden sollen.

Websites für Arztpraxen

Aufgrund einer deutlich gestiegenen Nachfrage haben wir damit begonnen, im Zuge von Kunden, die Praxen eröffnen oder aus dem laufenden Betrieb umsteigen, die WebSuite anzubieten. Mit der Website aus dem Hause Doc Cirrus bieten wir eine moderne, sichere Website an mit allen zeitgemäßen Technologien, damit ebensolche Arztservices wie Bewertungsprofile, Online-Termine und Patientenkommunikation im Hinblick auf das Zusammenspiel der Praxissoftware inSuite aus einem Guss kommen. So realisieren Praxisinhaber die digital top aufgestellte Arztpraxis: Eine aktive Darstellung der eigenen Einheit in Kombination mit dem Einsatz der inSuite und Online-Patientendiensten.

Top-IT-Sicherheit: Datensafe-Monitoring

Den Vorteil lokaler, aber mobil erreichbarer Daten und Software bei voll automatischen Updates nutzen unsere Kunden immer stärker auch bzgl. der Hardware, die diese Win-Win-Situation überhaupt ermöglicht. Während wir Probleme und Konfigurationswünsche in der Software per Fernwartung lösen und bearbeiten, können wir das auch für den Datensafe: Technische Fehler erkennen wir automatisch, eine Behebung durch neue Teile erledigen wir oder einer unserer Partner innerhalb kürzester Zeit. Aber auch fehlerhafte Prozesse, Unregelmäßigkeiten im Backup oder beim E-Mail-Versand überwachen wir von Hause aus, so dass unser Support jederzeit von sich aus helfen wird. Am Ende gilt unser Motto: Software und Hardware harmonieren jederzeit, so dass Sie in der Praxis den geringstmöglichen IT-Aufwand haben.

Wir haben gutes Großes vor: Der Blick in 2018

Unsere Innovationsfreude wird durch zunehmende Anfragen aus der Ärzteschaft und der IT-Wirtschaft sowie zahlreichen Institutionen des Gesundheitswesens hoch gehalten. Unser technisch ausgereiftes webbasiertes Arzt- und Praxissystem findet bei kleinen Einheiten ebenso Anklang wie bei großen Versorgungszentren. Denn: Die inSuite kann auf Ihre Prozesse, Infrastruktur und Bedürfnisse immer besser maßgeschneidert konfiguriert und ausgeliefert werden. Diesen Weg gehen wir 2018 noch weiter und lassen alle Akteure technisch noch tiefer in unsere IT-Welt, damit alle Ärzte und Patienten noch mehr Potenziale für eine bestmögliche Unterstützung medizinischer Versorgung durch begleitende IT- und Softwaresysteme nutzen können. Dazu gehören weitere Module für die Fachbereiche der Pädiatrie, Gynäkologie und dem Impfen. Darüber hinaus machen wir natürlich unsere Produkte fit für alle neue KBV-Anforderungen sowie die Telematik-Infrastruktur.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback und Ihr Interesse. Wir sind jederzeit an Ihrer Meinung und vor allem an Ihren Vorstellungen interessiert. Rufen Sie uns gerne an unter 030-208987295 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.